Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,

kurz vor dem Wochenende melde ich mich bei Ihnen noch mit einigen Anregungen und Hinweisen:

  • Offene Stadtkirche am Heiligabend in Wunstorf

Da das Gottesdienst-Angebot für Alleinstehende und Einsame von St. Johannes in diesem Jahr nicht durchgeführt werden kann, haben sich Hauptamtliche aus dem GvB Bokeloh-Wunstorf entschlossen, am Heilig Abend die Stadtkirche vom vormittags bis abends offenzuhalten und seelsorgerliche Gespräche anzubieten. Das bedeutet einen erhöhten Zeitaufwand, was besonders am Heiligen Abend nicht einfach umzusetzen ist. Aber in diesem Jahr muten sich diejenigen, die sich für Dienste eintragen, das bereitwillig zu. Ehrenamtliche und Hauptamtliche werden dieses Angebot gemeinsam ermöglichen.

  • Café T wie Telefon: Machen Sie mit – rufen Sie an! Eine Maske ist nicht erforderlich!

Seit dem Frühjahr lädt die KGM Stift regelmäßig zu einer Gesprächsrunde am Telefon ein. Unter der Wunstorfer Telefonnummer 9114089 lädt sie wöchentlich am Donnerstag von 15:00-16:00 zu einer Klönrunde ein. Auch wenn das den direkten Kontakt nicht ersetzen kann, tut es doch gut, ab und zu mit anderen ins Gespräch zu kommen.  Für NachahmerInnen: Eine Ortsnetznummer kostet bei Mr Meeble (https://www.meebl.de/) ca. 25,- € für ein Jahr. Mit wechselnden Zugangsdaten sind jederzeit auch kostenlose Telefonkonferenzen möglich, allerdings dann mit Münchner oder Berliner Nummer, was Senioren ohne Flatrate abschreckt.

  • Medienworkshop für digitales Arbeiten

Für Samstag, den 9. Januar 20 ist nun vormittags ein Onlineworkshop oder Präsensveranstaltung für digitale Arbeitsweisen geplant, die zunehmend in dieser Zeit an Bedeutung gewonnen haben. Wer sich in diesem Bereich etwas fitter machen lassen will, sollte sich diesen Termin schon einmal vormerken!

  • Kritik an Sonderrolle der Kirche

Seit dem 2. Lockdown gibt es außerhalb von Kirche zunehmend Unverständnis über die weitreichende Sonderrolle, die wir als Kirche haben. Unsere Regionalbischöfin Dr. Petra Bahr schreibt: „Wir müssen meines Erachtens sehr verantwortungsvoll mit dieser Ausnahme im Teil-Lockdown umgehen. Jetzt möglichst alles auszureizen, was man rechtlich darf und das, was nicht mehr im Rahmen des rechtlich Möglichen ist, einfach zu einem Gottesdienst umzuwidmen, dazu alle Gremien und Gruppen physisch weiterführen - diese Haltung wird uns mittelfristig auf die Füße fallen. Abgesehen davon ist diese Haltung, besonders In KVs, nicht inklusiv. Die Ängstlicheren oder Vorerkrankten werden nämlich zunehmend ausgeschlossen.“ Bitte gehen Sie verantwortlich mit dem um, was uns möglich ist. Achten Sie auf die Folgen des eigenen Handelns jenseits unseres eigenen kirchlichen Horizontes. Wir stehen als Kirche in diesen Tagen unter Beobachtung.

  • Information von Erkrankungen und Quarantäne

Bitte informieren Sie mich als Hauptamtliche über eigene Infektionen, positive Test und Quarantäne und entsprechende Vorkommnisse, die in Zusammenhang mit einer kirchlichen Veranstaltung stehen.  Das hilft den Überblick zu behalten und wo erforderlich tätig zu werden.

Ich weiß, es sind schwere und anstrengende Zeiten. Aber wir haben die Möglichkeit, nach bestem Wissen und Gewissen unseren Auftrag zu erfüllen, die Botschaft von Gottes Leidenschaft für die Menschen weiterzugeben. Dafür können wir, bei all dem Stress - dankbar sein. Lassen Sie uns einander in schwierigen Momenten aufmuntern und wie hier in diesem Newsletter Gutes miteinander teilen.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Hagen

Superintendent

Ev.-luth. Kirchenkreis Neustadt Wunstorf

Silbernkamp 3

31535 Neustadt

Tel.: 05032 5993