am Ende der Osterwoche melde ich mich wieder bei Ihnen aus der Superintendentur:

  1. Wie Sie ja alle nach der Konferenz der MinisterpräsidentInnen und der Bundesregierung mitbekommen haben, bleibt bis zum 3. Mai bleibt fast alles wie gehabt. Allerdings ging es beim heutigen Spitzentreffen von ReligionsvertreterInnen mit dem Bundesinnenminister um die Frage der Gottesdienste.  Es ist durchaus möglich, dass es unter strengen Hygienevorstellungen nach dem 3. Mai Änderungen in unserem Sinne gibt, auch für Trauerfeiern u.a. . Sobald es was Neues gibt, werde ich Sie sofort informieren. Große Veranstaltungen werden allerdings bis zu den Sommerferien nicht stattfinden. Was „groß“ ist, wird ebenfalls noch festgelegt. Vermutlich werden aber schon Kirchenkreissynoden zu groß sein. Dazu kommt in den nächsten Tagen noch etwas vom Landeskirchenamt.  Absehbar ist nun, dass statt genereller Regelungen immer auch die lokalen Kontexte eine Rolle spielen. Für die Kommunikation wird das nicht einfacher.
  2. Der Verfassungsrechtler und Ehemann unserer Regionalbischöfin Hans Michael Heinig fordert übrigens bei der Lockerung der Coronavirus-Einschränkungen grundrechtliche Vorgaben zu berücksichtigen. In dem Moment, wo eine Herrenboutique wieder öffnen dürfe, sei es schwer darstellbar, dass keine Gottesdienste stattfinden könnten, sagte Heinig im Dlf: https://www.deutschlandfunk.de/grundrechte-in-der-coronakrise-wir-muessen-wieder-in-einen.694.de.html?dram:article_id=474824.
  3. Nach den neuen Regelungen der Bundesregierung bleibt das Amt in Wunstorf für den Publikumsverkehr auch bis zum1. Mai geschlossen. Die Mitarbeitenden sind weiterhin entweder zu Hause über Home-Office und über Telefon-bzw. Mailweiterleitung oder im Amt direkt zu erreichen. Frau Furche rät im Augenblick dazu, den Kontakt zu den Mitarbeitenden vor allem über Mail zu suchen. Dann kann auch ein evtl. notwendiger Termin für ein Telefonat ausgemacht werden.
  4. Beiliegend erhalten Sie weiterhin eine Mitteilung des Landeskirchenamtes mit dem Betreff „Corona-Pandemie erfordert ein Nachsteuern der kirchlichen Haushalte“ (s. Anhang).
  5. Heute haben wir die endgültige Entscheidung getroffen, die Begegnungen anlässlich des 30jährigen Bestehens unserer Brasilienpartnerschaft auf das nächste Jahr zu verschieben. Bedrückend finde ich die Nachricht von unseren brasilianischen Kolleginnen und Kollegen, dass Sie nicht wissen, ob Sie wegen der Folgen der Coronapandemie im kommenden Monat ihr Gehalt erhalten werden.

Ansonsten hoffe ich, dass Sie trotz aller Einschränkungen das bevorstehende Wochenende mit seiner für viele von uns ungewohnten Ruhe genießen können! Und falls es doch zu unruhig wird, halten Sie es wie dieser Waschbär: https://www.facebook.com/kirchehannovers/videos/365447117687667/?epa=SEARCH_BOX

In diesem Sinne mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Hagen

Superintendent

Ev.-luth. Kirchenkreis Neustadt Wunstorf

Silbernkamp 3

31535 Neustadt

Tel.: 05032 5993