Gestaltung von Trauerfeiern

Die meisten Menschen haben nur wenig Erfahrung mit der Ausgestaltung von Trauerfeiern. Wir sind Ihnen dabei gerne behilflich! Vor allem im Vorgespräch mit Ihrem Pastor / Ihrer Pastorin lassen sich viele Fragen gut klären.

Es ist auch möglich, schon vor dem Tod den Beistand eines Seelsorgers in Anspruch zu nehmen. So kommen wir  zu seelsorgerlichen Gesprächen, Beichten oder Aussegnungen  - sofern es sich irgendwie einrichten lässt - gerne zu Ihnen oder ins Krankenhaus (bzw. ein Heim).

Falls Sie den Wunsch haben, die Lieder (in der Regel wird zweimal gesungen) und Predigttexte für die Trauerfeier selbst auszusuchen, haben wir einige Lieder und Texte, die wir für geeignet halten, zusammengestellt. Natürlich sind Sie nicht an diese Vorschläge gebunden. Ihre Wünsche können Sie dann beim Besuch Ihrer Pastorin bzw. Ihres Pastors angeben. Auch wer kein guter Sänger ist, wird spüren, dass das Singen in der Kapelle eine gute Hilfe ist, um unsere Hoffnung auf das ewige Leben bei Gott in Worte zu fassen. Als Christinnen und Christen müssen wir angesichts des Todes nicht verstummen. Das Abspielen von CD ist zwar möglich, weckt aber häufig hochemotionale Erinnerungen, die den Abschied eher erschweren.

Außerdem möchten wir Ihnen mitteilen, dass die Verstorbenen am Sonntag nach der Beer­digung im Gottesdienst abgekündigt werden. Zu den Gottesdiensten laden wir Sie sehr herzlich ein.

 


Lieder aus dem Liederbuch „So nimm denn meine Hände“

Allgemein:

 
Auf meinen lieben Gott 11
Aus tiefer Not schrei ich zu dir 12
Befiehl du deine Wege 32
Bei dir, Jesu, will ich bleiben 68
Christus, der ist mein Leben 60
Ich bin ein Gast auf Erden 58
In dir ist Freude in allem Leide 67
Jesu, meine Freude 48
Jesus, meine Zuversicht 49
Mir nach, spricht Christus, unser Held 74
Noch kann ich es nicht fassen 13
Nun sich der Tag geendet 1
O Welt, ich muß dich lassen 4
So nimm denn meine Hände 23
Von Gott will ich nicht lassen 39
Von guten Mächten treu und still umgeben 6
Warum sollt ich mich denn grämen 54
Was Gott tut, das ist wohlgetan 28
Wer nur den lieben Gott läßt walten 22
Wer weiß, wie nahe mir mein Ende 82
Wir warten dein, 0 Gottessohn 83
Der Mond ist aufgegangen EG 482, 4-6
Geh aus mein Herz EG 503, 9-11; 13-15

Zu den Kirchenjahreszeiten:

 

Advent:

 
Das Jahr geht still zu Ende 59
Von guten Mächten 6
Wie soll ich dich empfangen EG 11, 3+4

Epiphanias:

 
Wie schön leuchtet der Morgenstern EG 70
Auf, Seele, auf und säume nicht EG 73, 4+9

Passion:

 
Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt 8
O Haupt voll Blut und Wunden EG 85, 9+10

Ostern:

 
Christ ist erstanden 51
Jesus lebt, mit ihm auch ich 50

Pfingsten:

 
Komm, 0 komm, du Geist des Lebens EG 134, 1, 5 + 6

Zum Ausgang:

 
Unsern Ausgang segne Gott 15
sowie geeignete Lieder aus dem nieders. Anhang EG 536 – 661

 

 


Geeignete Bibelverse

  • 1.Chronik 29, 11.15: Dein Herr, ist die Majestät und Gewalt; alles, was im Himmel und auf Erden ist, das ist dein. Wir aber sind Fremdlinge und Gäste vor dir wie unsere Väter alle. Unser Leben auf Erden ist wie ein Schatten und bleibet nicht.
  • Psalm 30, 12f: Du hast mir meine Klage verwandelt in einen Reigen, du hast mir den Sack der Trauer ausgezogen und mich mit Freude gegürtet, daß ich dir lobsinge und nicht stille werde. HERR, mein Gott, ich will dir danken in Ewigkeit.
  • Psalm 31, 6: In deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.
  • Psalm. 31, 16: Meine Zeit steht in deinen Händen.
  • Psalm 37, 5 Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohl machen.
  • Psalm 42, 3: Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann werde ich dahin kommen, daß ich Gottes Angesicht schaue?
  • Psalm 46, 6: Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, daß er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.
  • Psalm 46, 1.11a: Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben. So spricht der Herr: Seid stille und erkennt, daß ich Gott bin.
  • Psalm 46, 2: Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben.
  • Psalm 61, 5: Laß mich wohnen in deinem Zelte ewiglich und Zuflucht haben unter deinen Fittichen.
  • Psalm 68, 20-21: Gelobt sei der Herr täglich. Gott legt uns eine Last auf, aber er hilft uns auch. Wir haben einen Gott, der da hilft, und den Herrn, der vom Tode errettet.
  • Psalm. 90, 12: Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden.
  • Psalm 103, 13: Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der Herr über die, die ihn fürchten.
  • Psalm. 103, 15-17a: Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Felde; wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da, und ihre Stätte kennet sie nicht mehr. Die Gnade aber des Herrn währt von Ewigkeit zu Ewigkeit über denen, die ihn fürchten.
  • Jesaja 9,1: Das Volk, das im Finstren wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstren Lande, scheint es.
  • Jesaja. 38, 17: Siehe, um Trost war mir sehr bange. Du aber hast dich meiner Seele herzlich angenommen, daß sie nicht verdürbe; denn du wirfst alle meine Sünden hinter dich zurück.
  • Jesaja 40, 8: Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, aber das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich.
  • Jesaja. 41, 10 Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.
  • Jesaja 43, 1: So spricht Gott, der Herr: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!
  • Jesaja 46, 4: Bis in euer Alter bin ich derselbe, und ich will euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan; ich will heben und tragen und erretten.
  • Jesaja. 54, 10: Denn es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der Herr, dein Erbarmer.
  • Hosea 6, 1: Kommt, wir wollen wieder zu Gott; denn er hat uns zerrissen, er wird uns auch helfen; er hat uns geschlagen, er wird uns auch verbinden.
  • Matthäus 11,28: Jesus Christus spricht: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.
  • Matthäus 18, 3: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.
  • Lukas 1, 78-79: Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes, wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.
  • Lukas 21, 28b: Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.
  • Johannes 3, 16: Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
  • Johannes 14, 27: Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.
  • Johannes 16,22: Ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen.
  • Johannes 16,33b: Jesus Christus spricht: In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.
  • Römer 14, 8: Leben wir, so leben wir dem Herrn, sterben wir so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.
  • 2. Korinther 1,3-4a: Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, der uns tröstet in aller unserer Trübsal.
  • Philipper 1, 21: Denn Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn.
  • 1.Timotheus 6,15b-16a.c: Gott, dem König aller Könige und Herrn aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, dem sei Ehre und ewige Macht!
  • 2. Timotheus 2, 11-13: Sterben wir mit, so werden wir mit leben; dulden wir, so werden wir mit herrschen; (verleugnen wir, so wird er uns auch verleugnen;) sind wir untreu, so bleibt er doch treu; denn er kann sich selbst nicht verleugnen.
  • Titus 3, 6-7: Gott hat den Heiligen Geist über uns reichlich ausgegossen durch Jesus Christus, unsern Heiland, damit wir, durch dessen Gnade gerecht geworden, Erben des ewigen Lebens würden nach unserer Hoffnung.
  • 1. Petrus 1, 3: Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.
  • 1. Petrus 5, 7: Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.
  • Offenbarung 1, 8: Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.
  • Offenbarung 1, 17b-18: Jesus Christus spricht: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, sich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.
  • Offenbarung 21, 4: Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; das Erste ist vergangen.