Partnerschaftsgottesdienst des Ev.-luth. Missionswerks in Niedersachsen (ELM) im Wunstorfer Altenzentrum Haus Johannes zu Brasilien

Wunstorf. Sie wirft soziale Fragen auf und bringt seit Monaten das Volk auf die Straße: Die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien. Der Protest fordert die Politik heraus und die lutherische Kirche Brasiliens positioniert sich. Vor diesem Hintergrund lädt das Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) für den 2. Februar um 10:00 Uhr zu einem Partnerschaftsgottesdienst in Zusammenarbeit mit der St. Johannis-Kirche in Wunstorf in den Kuppelsaal des Altenzentrums Haus Johannes ein. Dabei werden drei Initiativen vorgestellt, mit denen die Partnerkirche des ELM sich gesellschaftpolitisch engagiert und als Minderheitenkirche geistlich profiliert.         

Viele Menschen in Brasilien kritisieren die Fußball-WM in ihrem Land wegen ihrer negativen Auswirkungen, geprägt von sozialer Ungleichheit sowie politischen und wirtschaftlichen Missständen. Während einerseits nur Wenige von dem Prestige-Projekt profitieren, geht es anderseits zu Lasten großer, vor allem bereits jetzt benachteiligter Bevölkerungsteile. Hier bezieht die Evangelische Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien (IECLB) mit Initiativen für Gerechtigkeit, Nächstenliebe und Solidarität Stellung und legt Zeugnis vom Evangelium Jesu Christi ab.

Carlos Ulrich, Pastor der IECLB und zurzeit ökumenischer Mitarbeiter des ELM in Wunstorf, und Pastor Michael Fendler, ELM-Partnerschaftsreferent, greifen diese Initiativen in dem Gottesdienst auf und stellen sie unter das biblische Wort aus Jeremia „Suchet der Stadt Bestes (Jer 29, 7)“. Mit den Initiativen tritt die IECLB für die Würde der Menschen und ihr Recht auf Bildung ein. Dabei nehmen sie insbesondere den Menschenhandel, die Situation der Indigenen Bevölkerung Brasiliens und die Ausbildung von Laien in der eigenen Kirche in den Blick. Darüber hinaus machen Urlich und Fendler praktische Angebote in Form von inhaltlichen Bausteinen für die Weiterarbeit in der Gemeinde.     

Abgerundet wird das Ganze durch brasilianische Musik, sowie Essen, das nach dem Gottesdienst zum Bleiben einlädt.

Über das ELM

Das Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) ist Teil eines großen Netzwerkes, das im partnerschaftlichen Verbund mit Kirchen und Einrichtungen in 18 außereuropäischen Ländern arbeitet. Es engagiert sich personell im Austausch von Theologen und Entwicklungsfachkräften zwischen evangelischen Kirchen in Europa, Afrika, Asien und Lateinamerika und unterstützt Projekte seiner Partner finanziell. Rund 80 Personen sind auf Vermittlung des ELM weltweit tätig. Seit 1977 ist das ELM eine Stiftung privaten Rechts in der Trägerschaft der Evangelisch-lutherischen Landeskirchen Hannovers, Braunschweig und Schaumburg-Lippe.

Weitere aktuelle Informationen über das ELM finden Sie im

Internet unter www.elm-mission.net oder kontaktieren Sie:

Ev. luth. Missionswerk in Niedersachsen

Dirk Freudenthal

Georg-Haccius-Str. 9

29320 Hermannsburg

Telefon 05052 69-235

Telefax 05052 69-222

E-Mail d.freudenthal@elm-mission.net