Eindrücke und Pressemeldungen aus dem Jahr 2021

Presse 2021

Mittagessen to go für Kinder und Jugendliche durch BuT Mittel

In der Region Hannover sind viele Kinder und Jugendliche aus Familien mit niedrigen Einkommen auf die Mittagsversorgung in Schulen und Kitas angewiesen. Normalerweise ist das warme Mittagessen in der Schule für Schüler*innen, die Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungs– und Teilhabepaket (BuT) haben, kostenfrei. Wenn jetzt Schüler*innen aufgrund des Corona-Lockdowns nicht in die Schule gehen können, ist der Wegfall des Mittagessens für die Kinder und Jugendlichen sowie ihre Familien eine besondere Belastung.
Um diese Situation zu entschärfen, plant der Regionsjugendring Hannover e.V., als Dachverband der Jugendverbände in der Region Hannover, ein kurzfristiges Unterstützungsprojekt für Kinder und Jugendliche mit BuT-Berechtigung, die derzeit durch die Schließung der Schulen von der kostenfreien Mittagessenversorgung abgeschnitten sind. In Kooperation mit insgesamt 3 Einrichtungen (2 im Stadtgebiet Hannover, 1 in Wunstorf) können in einer Testphase bereits für die kommende Woche vegetarische Menüs bestellt werden, die von Meyer Menü in Einzelportionsschalen zum Mitnehmen geliefert und dann in den Einrichtungen vor Ort an die Kinder und Jugendlichen verteilt werden.
Auch das Projekt „Kurze Wege“ beteiligt sich an dieser Aktion. Weitere Informationen und Bestellformulare erhaltet ihr in den Schulen, als Download auf der Homepage und beim Team des
Projektes „Kurze Wege“. Der Laden des Projektes befindet sich in der Barnestr. 52 in Wunstorf und
ist telefonisch unter der Nummer 05031-6892 267 erreichbar.

Weitere Informationen:

Projekt „Kurze Wege“

Barnestr. 52

31515 Wunstorf

05031 689 22 67

www.projekt-kurze-wege.de

 

Regionsjugendring Hannover e.V.

Hildesheimer Str. 20

0511 854685

www.rjr-hannover.de

„Wir werden uns nicht von Dummheit beeinflussen lassen!“

Klares Bekenntnis der IECLB zu Mitgefühl, Wahrheit, Glaube, Gerechtigkeit und
Frieden.

Angesichts von 200.000 Toten durch COVID-19 mahnt die brasilianische Partnerkirche kritisch verantwortliches und gemeinschaftliches Handeln in Politik, Kirche und Gesellschaft an. Nachfolgend lesen Sie die Erklärung der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche lutherischen Bekenntnisses in Brasilien (IECLB) vom Januar 2021:

„Meine Seele ist müde vor Kummer; stärke mich nach deinem Wort.“ (Psalm 119,28) Wir haben die erschreckende Zahl von 200.000 Todesfällen durch COVID-19 in Brasilien erreicht. Die Evangelische Kirche lutherischen Bekenntnisses in Brasilien drückt ihr Gefühl der Bestürzung aus und betet zu Gott, um die Menschen zu trösten, die unter dem Verlust eines geliebten Menschen leiden.

Wie viele Todesfälle sind nötig, um einen Menschen zu sensibilisieren, um eine Nation zu bewegen? Welche Menschen müssen sterben, damit ein Herz den Schmerz spüren kann, den der Tod mit sich bringt? Welche Symptome und Folgeerscheinungen sind nötig, um jemanden von der Schwere der Pandemie zu überzeugen? Wie viele Tote sind noch zu erwarten?

Seit dem Beginn der Pandemie warnen medizinische und wissenschaftliche Organisationen vor dem tödlichen Potenzial des neuen Coronavirus. Viele Menschen haben sie ernst genommen, während andere die Sicherheitsempfehlungen missachteten. Einige politische Führer handelten mit Verantwortung und Engagement für das Leben. Andere setzten sich ab und zeigten  Missachtung. Angesichts des wütenden Virus war der Tod von Tausenden von Menschen  unvermeidlich. Es ist jedoch sicher, dass viele Leben hätten verschont werden können. Und viele Todesfälle können noch immer verhindert werden.

Neben sozialer Distanzierung und Hygienemaßnahmen ist eine breite Impfung die aussichtsreichste Perspektive im Moment. Es ist die Pflicht der Regierung, den freien Zugang zum Impfstoff für die gesamte Bevölkerung zu gewährleisten. Wir wissen, dass der Prozess komplex ist. Er erfordert Planung, Ressourcen und Zeit. Genau aus diesem Grund können wir nicht Fahrlässigkeit und irreführenden Begründungen nachgeben. Agilität und Effizienz werden den Unterschied zwischen Leben und Tod machen.

Die IECLB setzt sich für das Leben und für Maßnahmen zur Reduzierung der Folgen der COVID19-Pandemie ein. Auch im Jahr 2021 werden wir schwierige Zeiten haben. Deshalb betonen wir die Notwendigkeit, uns weiterhin umeinander zu kümmern. Wir werden uns nicht von Dummheit beeinflussen lassen, noch werden wir zulassen, dass uns Entmutigung überkommt. Wir werden weiter hoffen, denn Gott ist mit uns!

Jesus sagt: „Ihr seid das Licht der Welt“ (Matthäus 5,14). In der Dunkelheit der Pandemie werden wir Licht sein, wenn wir verantwortungsbewusst handeln und jede Vorsichtsmaßnahme ergreifen, um die Ausbreitung des neuen Coronavirus zu verhindern. Wir werden Licht sein, wenn wir eine Haltung der Fürsorge für Menschen haben, die unter den Folgen der Pandemie leiden. Diese Fürsorge kann ein Gebet, ein Wort des Trostes und der Hoffnung, eine diakonische Handlung sein. Wir werden Licht sein, wenn wir dem Licht von Christus folgen: Mitgefühl, Wahrheit, Glaube, Gerechtigkeit, Frieden.

Beim Surfen Hoffnung schöpfen

Auf dem Wasser Gott treffen. Freiheit und Adrelanin spüren. Das ist Surfen. Ralf Madert von der Surf- und Kitestation Surfers Paradies in Mardorf erzählt im Interview wie er in der Natur wieder zu sich selbst findet und manchmal sogar Gott trifft. Natürlich geht es auch um das Winterfahrverbot auf dem Steinhuder Meer und was in der Corona-Krise gerade Hoffnung macht.  Alles zu hören im Kirchenmagazin „angedacht“ bei Meer Radio auf UKW 88.0 am 24. Januar von 10 bis 11 Uhr.

Medientag 2021 als digitales Angebot am 9. Januar

Herzlich laden wir Sie zu einem Medientag ein, den wir online per Zoom gestalten. Nach einem kurzen Impuls zur aktuellen Lage der kirchlichen Medienarbeit bieten wir mehrere Workshops an. Nach der Workshop-Phase treffen wir uns virtuell wieder in der großen Runde und tauschen unsere Erfahrungen aus.

Die Workshops:

  1. Mit welchen Online-Tools aus dem landeskirchlichen System intern-e kann eine Kirchengemeinde gut kommunizieren? (Referentin: Petra Schäfer, Evangelische Medienarbeit der Landeskirche Hannovers)
  2. Flexible, vielseitige Internetpräsentation ist ein zentrales Werkzeug verknüpft mit sozialen Medien, interaktive Formulare und Newsletter am Beispiel des cms-Systems drupal. (Referent: Thomas Gleitz, Pastor)
  3. Schreiben für den Gemeindebrief oder die Homepage. Eine kurze Presseinformation für die Zeitung oder den Radiosender. Ein kurzer Post bei Instagram oder Facebook. Eine Schreibwerkstatt. Referent: Gunnar Schulz-Achelis, Pastor)
  4. Liegenlassen oder Weitermachen? Welche medialen Ideen aus der Lockdownphase sind für Kirchengemeinden auch zukünftig interessant? Referent: Marcus Buchholz, Pastor
  5. Videotechniken anwenden und leicht gemacht. Die besten Tricks und Tipps für eine eigene Online-Andacht oder Streaming-Gottesdienst. (Referent Tim Wagner)
  6. "Wie funktioniert Fundraising? Wie kann ich Leute für meine Projekte begeistern?“, Referenin Christina Günther, Fundraiserin

 Anmeldungen: Bitte melden Sie sich bis zum 7. Januar 2021 unter folgender Email an: marcus.buchholz@evlka.de. Nennen Sie bitte an welchem Workshop Sie teilnehmen möchten. Am 8. Januar 2021 erhalten Sie dann einen Link über den Sie per Zoom an dem Medientag teilnehmen können.

Gesegnete Weihnachten!

Wir wünschen allen Besucherinnen und Besuchern unserer Seiten ein gesegnetes Weihnachten und einen guten Start ins Jahr 2021!

 

Christvesper 2020 auf dem Wunstorfer Marktplatz

Zwischen Erde und Himmel – Stationen zu Advent und Weihnachten im Garten der Johanneskirche

von links: Beate Peters, Ulla Norra, Claudina Baron-Turbanisch laden herzlich ein
Beate Peters, Ulla Norra, Claudina Baron-Turbanisch laden herzlich ein

Um die ev. Johannes Kirchengemeinde wird es besinnlich. Vom 2. Advent bis zum 6. Januar werden im Garten der Kirchengemeinde sieben Stationen zum Thema „Zwischen Erde und Himmel“ aufgebaut. Die Stationen werden draußen mit Abstand installiert, sodass jeder Besucher unbesorgt die Ausstellung genießen kann. Zu entdecken gibt es besinnliche Texte, Bilder und Lieder rund um die weihnachtliche Botschaft von Glaube, Hoffnung und Liebe.

„Dieses Jahr müssen wir alle den Advent und Weihnachten anders gestalten als wir es gewohnt sind. Hier können Menschen Ruhe und Besinnlichkeit finden sowie einen Anreiz sich auf diese besondere Zeit einzustimmen,“ erklärt Diakonin Claudina Baron-Turbanisch. „Lassen Sie sich anregen und begeistern. Kommen Sie vorbei, machen Sie mit und nehmen sie etwas mit! Gerne können Sie einen eigenen Stift mitbringen, um an den Stationen zu schreiben und zu malen.“

Die Initiative zu den Stationen geht von dem Projekt evangelische Bildungslandschaft des Kirchenkreises Neustadt-Wunstorf aus. Für die Johannes Kirchengemeinde hat ein Team um Claudina Baron-Turbanisch, Beate Peters, Ulla Norra, Gesa Elsner und Lea Jürgensen die Ausgestaltung übernommen. Das Team hat gesägt und gebastelt um die Ausstellung bunt und ansprechend zu gestalten. Die Stationen sind zu finden im Garten der ev. Johannes Kirchengemeinde, Im Heidland in Neustadt. Der Stationenweg ist bis zum 6.Januar täglich von 14:00 – 16:30 Uhr geöffnet.

Kontakt:

Claudina Baron-Turbanisch

Diakonin im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf

c.baron@turbanisch.eu

05032 956472