Gerade erst liegen sie hinter mir: Zwei Wochen „Ferien vor Ort“ für Kinder. In der ersten Woche entstand dieses Bild, ein Gemeinschaftsbild. Das Team unserer Kleingruppe hatte die Idee einen Regenbogen zu malen, die Kinder fanden, dass auch Sonne und Wolken dazu gehören. Und jedes Kind malte einen Teil unseres Bildes. Für mich steckt viel in diesem Bild, denn wir konnten gemeinsam ein Bild gestalten, trotz aller Einschränkungen in Zeiten von Corona. Noch dazu es ist ein Bild zu dem auch Wolken gehören, doch die bunten Farben des Regenbogens überwiegen und leuchten durch die Sonne noch viel Stärker. Der Regenbogen spielte schon in der Bibel eine wichtige Rolle, als Symbol des Bundes zwischen Gott und den Menschen. Gott ist damals mit den Menschen in Verbindung getreten und er tut es auch heute. Oft fällt uns zuerst ein, was aus unserer Sicht negativ war und wo wir an Gott zweifeln. Doch Gott stellt die Verbindung von seiner Seite immer wieder her, und lässt zwischen allen Wolken, die Sonne aufgehen. Er sorgt dafür, dass unser Leben bunt bleit, auch mit Corona. Lass wir uns von dem leuchtenden Regenbogen ermutigen, positiv in den Tag, die neue Woche zu gehen, trotz aller Fragen, was wird kommen. Wir sind nicht allein, Gottes Verbindung steht – egal ob wir diese Verbindung nutzen oder nicht. Wir können uns Mut machen lassen, Energie tanken, Gemeinschaft erleben. Die Kinder haben uns diese Hoffnung neue in Herz gemalt.

Beate Degener, Kirchenkreisjugendwartin im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf und Diakonin in der Kirchengemeinde Luthe und dem Kirchengemeindeverband Südland