Wunstorf. Thomas Schlichting wird Geschäftsführer der Heinrich-Dammann-Stiftung in Hildesheim. Der Wunstorfer Diplom-Religionspädagoge und Fundraising Manager (FA) wechselt Mitte April 2015 in die Geschäftsführung der Heinrich-Dammann-Stiftung nach Hildesheim. „Mit Thomas Schlichting verbinden wir die Absicht, unsere Stiftung zu einem der bedeutendsten Förderer kirchlicher und allgemeiner Jugendarbeit unserer Region zu machen“, sagte der Präsident des Kuratoriums, Landessuperintendent Eckhard Gorka.

Gorka verwies darauf, dass die Stiftung nach dem Tod des Stifterehepaars Heinrich und Ortrud Dammann von fünf auf jetzt über 30 Millionen Euro Kapital angewachsen sei. Das kinderlose Ehepaar Dammann hatte ihre Stiftung 1991 gegründet. Ihnen gehörten die Vereinigten Kreidewerke Dammann mit Sitz in Söhlde, die sie aber noch zu Lebzeiten an einen Schweizer Konzern verkauften und verfügten, den Erlös ihrer Stiftung zugutekommen zu lassen. Laut Satzung sei die Stiftung dazu angehalten, die „kirchliche Arbeit der evangelisch-lutherischen Landeskirche und insbesondere die christliche, aber auch die allgemeine Jugendarbeit“ zu fördern. „Kuratorium und Vorstand der Stiftung zählen auf die profunden Kenntnisse von Herrn Schlichting in der Landeskirche und weit darüber hinaus“, sagte Gorka.

„Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe in Hildesheim“, sagte Schlichting. Für ihn sei es eine große Ehre, als alleiniger Geschäftsführer einer so bedeutenden Stiftung tätig zu werden.

Thomas Schlichting leitete fast zehn Jahre die Arbeitsstelle „Fundraising“ in Wunstorf. „Er hat sich in besonderer Weise um den Aufbau der regionalen Stiftungen des Kirchenkreises verdient gemacht“, stellt Superintendent Michael Hagen fest.  Der 53-Jährige hat langjährige Berufserfahrung in der Jugend- und Bildungsarbeit, der Erwachsenenbildung und dem Projekt- und Veranstaltungsmanagement.

Neben Lehraufträgen an der Hochschule Hannover, ist er in der Aus- und Fortbildung im Fundraising- und Stiftungsbereich tätig. Der Kirchenkreisvorstand des Kirchenkreises Neustadt-Wunstorf dankt ihm für seinen hohen Einsatz.