Ein sorgloses Leben? Finanzielle Sorgen, Gedanken um die eigene Gesundheit, oder die von Familie und Freunden. Und vielleicht einfach Sorgen um den geplanten Sommerurlaub.

Es gibt viele Dinge, die uns Sorgen machen können – gerade jetzt.

Und dann sind da Kinder, die einfach glücklich darüber sind, wieder auf dem Spielplatz spielen zu können. Deren Leben so unbeschwert und sorglos zu sein scheint.

Was ist das Geheimnis von Kindern? Und was können wir von ihnen lernen?

Zum Teil ist es die Klarheit darüber, nicht alles im Griff haben zu müssen, weil Mama und Papa da sind. Die können alles, die wissen alles.

Doch im Laufe des Erwachsenwerdens verlieren wir diese Klarheit. Es fällt schwer sich einzugestehen, dass man nicht alles im Griff hat. Und wer sollte da schon sein, der alles im Griff hat? Wer ist da schon, auf den ich mich wirklich verlassen kann?

Gott möchte dieser Jemand in unserem Leben sein. Er stellt sich in der Bibel als liebender Vater vor (Lukas 15). Und zu Ihm können wir mit allen Sorgen kommen: „Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“ (1.Petrus 5,7)

Um sorglos zu sein, müssen wir uns die Welt nicht schönreden, sondern können mit dem reden, der die Welt geschaffen hat.

Gott löst die Situation dann nicht immer durch ein Wunder, aber hilft uns wieder durchzuatmen, richtig damit umzugehen und vielleicht selbst eine Lösung zu finden.

Dass Kinder ein sorgloses Leben haben, basiert auf dem Vertrauen, dass ihre Eltern für sie da sind. Dieses Vertrauen ist nicht einfach so da, es wächst durch ihre Beziehung zu ihnen.

Durch Jesus Christus können wir verstehen, wie sehr Gott uns liebt. Er ist auf die Erde gekommen und ist für unsere Schuld gestorben, damit wir in Beziehung zu Gott leben können. Durch die Beziehung zu Jesus lernen wir Gottes Herz kennen.

Und wie kann man eine Beziehung zu Jesus starten? Zuerst: Fang an zu beten, z.B. so: „Jesus Christus, wenn es dich gibt, dann zeig dich mir. Komm in mein Leben!“ Und dann? Lies in der Bibel, starte mit einem Evangelium aus dem neuen Testament und lade Gott ein zu dir zu reden. Und drittens: Du bist herzlich eingeladen, Gott im Gottesdienst zu erleben. Kirchen sind sicher nicht perfekt. Doch wir können die Glaubensreise auf Dauer nur gemeinsam mit anderen bestreiten.

Von Silas Lehmann, Pastorales Team der K21 – Kirche für das 21. Jahrhundert