Liebe Lesende,

am letzten Sonntag der Epiphaniaszeit erhalten Sie wieder einige Hinweise von mir und aus dem Landeskirchenamt:

Zur Arbeitsschutzverordnung

Am 27. Januar 2021 ist die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung der Bundesregierung in Kraft getreten. In dieser Verordnung werden zunächst für einen bis zum 15. März 2021 befristeten Zeitraum zusätzliche Maßnahmen des betrieblichen Arbeitsschutzes festgelegt, die von allen Arbeitgebern verbindlich umzusetzen sind. Es geht hier insbesondere um Maßnahmen zur Reduzierung von Kontakten im dienstlichen Kontext. Für den Bereich der Kirchengemeinden dürften hiervon insbesondere die Organisation der Arbeit im Pfarrsekretariat, die Sitzungstätigkeit und Durchführung von Besprechungen betroffen sein. Bei Bedarf sind den Mitarbeitenden medizinische Gesichtsmasken (sog. OP-Masken) oder Masken mit FFP2/KN95/N95-Standard ohne Ausatemventil) zur Verfügung zu stellen. Alle Details, die für Sie im kirchlichen Kontext wichtig sind, haben wir im aktualisierten „Hygienekonzept für Gemeindehäuser und kirchliche Gebäude“ zusammengestellt (s. Anlage). Die Änderungen sind grün gekennzeichnet. Weitere Informationen zur SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung finden Sie hier. Mitarbeitende ihres Kirchen(kreis)amtes haben auf diesem Feld inzwischen weitreichende Erfahrungen, so dass Sie auch dort Unterstützung erfahren können.

Zu Hygienekonzepten für Friedhöfe

Seit Inkrafttreten der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen sind Gottesdienste und Andachten über zehn Personen bei den zuständigen örtlichen Behörden anzuzeigen. Vor Ort werden sehr unterschiedliche Erfahrungen mit dieser Vorschrift und der praktischen Umsetzung gemacht, dies legen zumindest die verschiedenen Berichte nahe, die uns erreicht haben. Es hat sich herausgestellt, dass vereinzelt Kommunen auch erwarten, dass geplante Trauerfeiern auf kirchlichen Friedhöfen angezeigt werden. Für den Fall, dass Ihre Kommune ein solches, speziell auf die Friedhofssituation bezogenes Hygienekonzept erwarten, haben wir ein „Muster-Hygienekonzept Friedhof“ entworfen (s. Anlage). Somit können Sie dieses Hygienekonzept, das bei allen Trauerfeiern einzuhalten ist, den Behörden zur Verfügung stellen.

Falls Sie hierzu Fragen haben, wenden Sie sich bitte per Email an Stefan Riepe, Fachplaner für Besuchersicherheit und Hygienebeauftragter für Veranstaltungen in der Evangelischen Medienarbeit (stefan.riepe@evlka.de).

Fragen und Antworten zu Trauerfeiern

Aus den sehr ausführlichen Handlungsempfehlungen vergangener Woche haben sich im Nachbarkirchenkreis Nienburg  einige Fragen ergeben, die die Trauerfeiern betreffen. Vielleicht helfen die Antworten dazu auch einigen von uns (s. Anhang).

 „Gefühle digital zur Sprache bringen“ - Webinar zu Seelsorge und Beratung

Im noch andauernden Lockdown wird es immer wichtiger, in digitaler Kommunikation, Beratung und Seelsorge gut aufgestellt zu sein. Dazu gehört es, auch Gefühle digital in Worte zu fassen. Wie kann so etwas gehen und eingeübt werden? Darum geht es im angebotenen Online - Webinar „Gefühle digital zur Sprache bringen“.

Der angehängte Flyer bietet weitere Informationen und sagt auch, wie man sich anmelden kann.

Stationen zur Passionszeit und Ostern

Auch zur Passionszeit und Ostern möchte das Projekt „Aufbau einer ev. Bildungslandschaft“ wieder einen Stationenweg zur Verfügung stellen. Mit Pastor Christian Steinmeier, den Diakoninnen Claudina Baron-Turbanisch und Lea Jürgensen werden die Themenschwerpunkte und das Design entwickelt. Die Stationen sollen die Passion Jesu und den Ostermorgen erfahrbar machen. Neben Bibeltexten und Bildern werden auch verschiedene Persönlichkeiten der Passionsgeschichte ihre Perspektive der Geschehnisse darstellen. Die Koordinatorin dieses Projekte Frau Wiebke Nolte schreibt: „Wir versuchen die ersten Stationen zu Beginn der Passionszeit fertigzustellen, damit hier der Anfang des Weges dargestellt werden kann. Wer daran Interesse hat das Material zu Mitte/Ende Februar zu nutzen, sagt uns bitte Bescheid! Erste Eindrücke findet ihr im Anhang A.  Weitere Ideen sind z.B. einen Actionbound als digitales, interaktives Tool hierfür zu entwickeln, was auch für Konfis oder Jugendgruppen genutzt werden kann.

Die Bilder wurden von Christian Steinmeier gezeichnet (Judas.jpg; Römischer Hauptmann.jpg).“

Aktion #lichtfenster - Ein Zeichen der Solidarität für die Corona-Opfer

Seit vorletzten Freitag läuft die von Bundespräsident Steinmeier ins Leben gerufene und von der EKD unterstützte Mitmach-Aktion #lichtfenster zum Gedenken an alle Opfer in der Pandemie. Immer freitags zu Beginn der Dämmerung soll eine Kerze entzündet und ins Fenster gestellt werden. Fotos oder Videoclips davon sollen mit dem Hashtag #lichtfenster markiert in den Sozialen Medien geteilt werden.

Die EKD hat unter https://www.ekd.de/aktion-lichtfenster-62441.htm  eine Themenseite zusammengestellt, auf der die Aktion selbst sowie Teilnahmemöglichkeiten skizziert sind. Zudem gibt es Bildkacheln für Facebook, Instagram und Twitter. Für unsere Landeskirche gibt es inzwischen mit unserem Logo gebrandete Bildkacheln (siehe Anhang). Damit kann für die Aktion geworben werden, auch in Schaukästen und auf den Gemeinde-Homepages. Auf den Kanälen der Landeskirche werden künftig neben den Kacheln an jedem Freitagnachmittag Fotos und Videoclips mit dem Hashtag #lichtfenster veröffentlicht.

Damit aus den Kerzen ein Lichtermeer und ein sichtbares Zeichen der Anteilnahme und Solidarität wird, ruft die Landeskirche zum Mitmachen auf und freut sich auf kreative Beiträge: erleuchtete Kirchen- und Gemeindehaus-Fenster, besonders illuminierte Kirchen – egal wie, immer geht es darum ein Kerzen-Foto oder ein kurzes Video vom Anzünden bei Facebook, Instagramm, Twitter & Co (oder auch dem WhatsApp-Status) mit der Markierung #lichtfenster zu posten (und gerne auch mit der Markierung @kirchehannovers auf Twitter und Instagram sowie kirchehannovers auf Facebook). Natürlich kann auch eine Fürbitte oder ein Bibelvers hinzugefügt werden.

Auch Gemeinden ohne eigene Social-Media-Kanäle sollen zum Mitmachen ermutigt werden: Die Beiträge, die an die Social-Media-Redaktion (themen@evlka.de) geschickt werden, werden unter Angabe der absendenden Kirchengemeinde gepostet. Alle Beiträge werden gesammelt und später sichtbar für alle zusammengeführt. Das Beispiel der digitalen Krippenspiele rund um Weihnachten hat bereits eindrucksvoll gezeigt, wieviel Kreativität und Engagement dabei herauskommt. 

Ich hoffe, dass Sie diesen wunderbaren Wintertag etwas genießen können bzw. konnten. Gerade in dieser für viele von uns sehr anstrengenden und mühseligen Zeit, ist solch ein Tag wirklich ein großes Geschenk! Ich wünsche Ihnen für die neue Woche mit den Worten des Wochenspruches „Über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.“ (Jes 60, 2b) viele helle und ermutigende Momente und Kraft.

Mit herzlichen Grüßen auch von Herr R. Charbonnier aus demLandeskirchenamt

Ihr

Michael Hagen

Superintendent

Ev.-luth. Kirchenkreis Neustadt Wunstorf

Silbernkamp 3

31535 Neustadt

Tel.: 05032 5993