Eindrücke und Pressemeldungen aus dem Jahr 2021

Presse 2021

Pastor Buchholz wieder auf Sendung bei NDR 2

Neustadt/Wunstorf. Auf Sendung: Pastor Marcus Buchholz ist im März bei NDR 2 zu hören – im Andachtsformat „Moment Mal", von montags bis freitags um 18.12 Uhr und sonnabends um 9.12 Uhr. „Bei dieser Sendereihe sind wieder einige Andachten dabei, die über das Gemeindeleben in Neustadt oder im Kirchenkreis erzählen", sagt der 48-jährige Theologe und Journalist. Buchholz ist zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf und Pastor an der Liebfrauenkirche in Neustadt. Auch bei Meer Radio (UKW 88.0) moderiert Buchholz sonntags von 10 bis 11 Uhr das Kirchenmagazin “angedacht”.

Die Sendetermine bei NDR 2: 1.3., 4.3., 9.3., 12.3., 17.3., 22.3., 25.3., 30.3.

Orgelexkursion zur mitteltönigen Orgel der Stadtkirche zu Wunstorf

Eine mitteltönig gestimmte Orgel - was ist das? Wie klingt so ein Instrument? Was kann man für Literatur darauf spielen? Geht so etwas auch praktisch im Gottesdienst? In welcher Zeit hat man Orgeln so eingestimmt?

Diese und viele weitere Fragen werden im Rahmen der Orgelexkursion in die Stadtkirche zu Wunstorf beantwortet. Die 1969 gebaute Hammer-Orgel (I/P) wurde 2008 von Orgelbaufirma Bente verwandelt in ein Renaissance-Instrument mit mitteltöniger Temperierung.

Stifts- und Kreiskantorin Claudia Wortmann erklärt das Instrument und stellt passende Litera-
tur vor. Es wird gibt die Möglichkeit, das Instrument selbst auszuprobieren. Bei Interesse kann auch noch eine weitere Exkursion an die beiden mitteltönigen Instrumente mit kurzer Oktave in Han-
nover organisiert werden. Es handelt sich dabei um eine spanische Orgel in der Neustädter Hof- und Stadtkirche und um ein italienisches Instrument in der Marktkirche. Bei der Anmeldung bitte angeben, ob Interesse an der Exkursion besteht!

Auf einen Blick:

Veranstaltung: . Die mitteltönige Orgel in der Stadtkirche zu Wunstorf

Wann: ............ Samstag 15.Mai 2021, 10:00 – 13:00 Uhr

Wo:................ Stadtkirche zu Wunstorf, Lange Straße 2, 31515 Wunstorf

Referentin: ...... Stifts- und Kreiskantorin Claudia Wortmann

Anmeldung:..... Bis 30.04. per E-Mail an Claudia Wortmann (kantorin@stiftskirche-wunstorf.de)

Fastenaktion der Diakonie-Katastrophenhilfe

Heute beginnt die Fastenzeit und mit dieser startet auch die diesjährige Aktion zur Passionszeit der Diakonie Katastrophenhilfe. Aus diesem Grund möchten wir noch einmal auf die Aktion aufmerksam machen. In diesem Jahr richtet sich der Blick nach Syrien, wo der Krieg nun in sein zehntes Jahr geht. Wir sehen Millionen von syrischen Flüchtlingen – viele sind Vertriebene im eigenen Land, andere sind in umliegende Länder Syriens geflohen, manche noch weiter. Die Folgen für die syrische Bevölkerung sind dramatisch: Ihre Lebensgrundlagen sind oftmals zerstört. Krieg und Vertreibungen haben den Menschen schwer zugesetzt. Seit zehn Jahren leiden Syrerinnen und Syrer unter dem Krieg und seinen Folgen – es sind Menschen deren lange Leidenswege uns in diesem Jahr vor Augen stehen.

Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet seit 2012 in Syrien und den Nachbarländern humanitäre Hilfe. Mit unseren Partnern vor Ort konnten wir seither schon über 1,3 Millionen Menschen helfen. Auch 2021 sind wir weiterhin in vielen Regionen Syriens aktiv, um das Überleben von besonders bedürftigen Menschen zu sichern und neue Lebensgrundlagen für sie zu schaffen.

Wir freuen uns, wenn auch Sie die Aktion zur Passionszeit unterstützen und in Ihren Kanälen (Homepage, Social Media) auf die Situation und Spendenmöglichkeit aufmerksam machen. Im Anhang senden wir Ihnen das Aktionsplakat sowie die allgemeinen Projektinformationen für Sie als Hintergrundinformation zu. Weitere Materialien finden Sie unter www.diakonie-katastrophenhilfe.de/passionszeit

Bundeswehr testet im Haus Johannes

Draußen vor der Tür: Hauptgefreiter Tobias testet in voller Schutzmontur Altenheim-Mitarbeiterin Monika Loh. Foto: Gunnar Schulz-Achelis

Es ist sein erster richtiger ziviler Einsatz: Der 19-jährige Tobias testet im Haus Johannes in Wunstorf Besucher und Mitarbeitende. Der Dienst für den Hauptgefreiten vom Versorgungsbatallion 141 aus Luttmersen beginnt seit Mittwoch täglich um 5.30 Uhr; dann kommen nämlich die ersten Pflegekräfte zur Frühschicht und sie, wie auch Mitarbeitende in Küche und Haustechnik, sollen getestet in den Dienst gehen.

Tobias ist nicht der Einzige. Auch in Loccum oder in Hessisch-Oldendorf ist man in den stationären Einrichtungen der Diakonischen-Altenhilfe Leine-Mittelweser begeistert von den flexiblen und einsatzbereiten Männern in Grün. Pflegedienstleiterin Katrin Bauer in Wunstorf sagt: „Er ist eine richtige Entlastung. Wer testet, kann nicht pflegen“. Und zu testen – was sonst Fachkräfte machen – ist reichlich: Mitarbeitende täglich, dazu Besucher und unvermeidliche Dienstleister wie einige Handwerker oder Logopäden. Bewohnerinnen und Bewohner bekommen zweimal in der Woche weiter von den vertrauten Pflegekräften den Check.

Hauptgefreiter Tobias verfährt mit einer sicheren Testroutine bei seinem ungewöhnlichen Dienst im Altenheim. Foto: Gunnar Schulz-Achelis

Vorsichtig und tief steckt Tobias das Wattestäbchen Monika Loh in die Nase – vor der Tür trotz 7 Grad minus. Die Mitarbeiterin ist heute zum Impfen gekommen. Sie muss erst noch die Viertelstunde das Ergebnis abwarten, bevor sie in den Aufenthaltsraum auf der Rückseite von Haus Johannes kommen darf. Derweil rührt Tobias gründlich das Stäbchen in einem kleinen Plastik-Gefäß in einer Flüssigkeit, die er dann auf den Teststreifen tröpfelt. Auf den Streifen schreibt er den Namen seiner „Patientin“ und die Uhrzeit, damit er bei den 40 bis 50 Tests am Tag nicht durcheinanderkommt. Und eine Eieruhr aus einer ganzen Batterie von Küchenweckern zieht er auf, damit er nach 15 Minuten Monika Loh aus der Kälte holen kann. Bisher hat er noch niemand positiv getestet.

Morgen soll Tobias die Schicht allein übernehmen, wie er mit ein bisschen Stolz bemerkt. „Es macht Spaß zu sehen, wie die Leute mich akzeptieren, weil sie wissen, dass ich nur helfen möchte.“ Tatsächlich waren zunächst einige Besucher doch etwas überrascht, einen jungen Mann im Fleck-Tarnanzug und Springerstiefeln im Altenheim anzutreffen. „Ich will gerne Menschen helfen, die es nicht so einfach haben“, sagt Tobias mit Blick auf die älteren Menschen im Haus, die nun – Dank ihm – wieder mehr Zeit mit ihren Pflegekräften haben können. 

Telefonandachten im Kirchenkreis abrufbar

Neustadt/Wunstorf. Innehalte, Zuhören, Nachdenken: ab sofort können Interessierte eine Telefonandacht abrufen unter der Nummer: (05031) 5194761. Die Andachten werden wöchentlich aktualisiert und werden von Ehrenamtlichen eingesprochen. Die Andachten sind gleichzeitig im Wunstorfer Stadtanzeiger am Wochenende nachzulesen.

„Wir freuen uns, dass wir diese Mini-Predigten per Telefon nun anbieten können - neben den vielen anderen Angeboten im Lockdown wie Streaming-Gottesdienste oder Radiomagazine“, sagt Pastor Marcus Buchholz, der für die Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf zuständig ist.

Weihnachts-Jahresanfangsgeschenk 2021

Im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf unterstützen etwas über 100 ehrenamtliche Helfer und Helferinnen*Menschen mit internationaler Herkunft und Fluchthintergrund bei der Integration. Die Ehrenamtskoordinatorin Yasmin Linicus aus Neustadt/Bordenau begleitet und unterstützt die Ehrenamtlichen bei ihrer Tätigkeit mit Rat und Tat, sowie bei der Durchführung von integrativen Projekten.
Im Jahr 2020 ergaben sich durch die Pandemie deutlich erschwerte Bedingungen in allen Tätigkeitsbereichen, die die Ehrenamtlichen unterstützten. Dennoch wurde mit viel Kreativität der Helfer und Helferinnen*der Kontakt zu unseren neuen Nachbarn aufrechterhalten mit Hilfe von What sApp und Telefon. In der wärmeren Jahreszeit wurden viele Ausflüge, Radtouren und Spaziergänge unternommen. Unterstützung beim Deutschlernen und Hausaufgabenhilfe wurde durch Skype aufrechterhalten. Lehrmaterialen wurden kopiert und kontaktlos zu den Lernenden gebracht.Auch bei behördlichen Angelegenheiten war und ist die Hilfe ungebrochen. Die Integration wird weiter vorangetrieben und ein wesentlicher Hauptbestandteil sind die ehrenamtlichen Helfer/innen*, die sich unermüdlich mit viel Herzblut um unsere neuen Mitbürger
bemühen.
Mit dem Ziel, ein wenig Freude und Motivation zu verbreiten, ist Yasmin Linicus zu jedem Einzelnen der Unterstützer/innen* nach Hause gefahren, um ein Weihnachts-/Jahresanfangsgeschenk zu übergeben. Das Geschenk besteht aus einem plastikfreien nachhaltig hergestellten Notizbuch, gespendet vom Diakonieverband Hannover-Land. Nützliche Alltagshelfer wie Blöcke, Haftnotizzettel, Kugelschreiber sowie Handdesinfektionsmittel und eine Pflasterbox für die Handtasche wurden vom Bündnis „Niedersachsen packt an“ gerne gespendet.Die Kinder wurden auch mit einem Liederheft mit deutschen Kinderliedern sowie Jojos und Buntstiften bedacht.
Der Clou allerdings ist die Verpackung. Ein Stoffbeutel, der als Gemüsebeutel zu verwenden ist, dient als Geschenkverpackung. Es herrscht allseits große Freude über das Geschenk, sowie über den persönlichen Haustürbesuch. Yasmin Linicus musste leider viele Einladungen „nur mal kurz auf einen Kaffee reinkommen“ Corona-bedingt ablehnen.
Es werden Termine zu Corona-konformen Spaziergängen vereinbart, um den persönlichen Kontakt wieder zu intensivieren. Damit es auch draußen etwas „gastlicher“ zugeht, werden Thermokissen und Thermobecher angeschafft. Dem Spaziergang zum Austausch und zur Unterstützung der Ehrenamtlichen durch und mit der Koordinatorin Yasmin Linicus vom Diakonieverband Hannover-Land steht nun nichts mehr im Wege!

Der Diakonieverband Hannover-Land dankt dem Bündnis „Niedersachsen packt an“ für die materielle Unterstützung!

Yasmin Linicus, Ehrenamtskoordinatorin in der Flüchtlingshilfe

Diakonieverband Hannover-Land, im Februar 2021

Schlüsselübergabe in der Superintendentur - Connie Klein verabschiedet

: Schlüsselübergabe – Cornelia Klein (rechts) gibt den Schlüssel an Jutta Jüschke ab.
Schlüsselübergabe – Cornelia Klein (rechts) gibt den Schlüssel an Jutta Jüschke ab.

Neustadt/Wunstorf. Nach 16-jähriger Teilzeittätigkeit als Ephoralsekretärin hat bei schönstem Winterwetter und leichtem Schneefall Frau Cornelia Klein den Schlüssel der Superintendentur an ihre Kollegin Frau Jutta Jüschke abgegeben. Gemeinsam haben beide über viele Jahre sehr vertrauensvoll zusammengearbeitet. Nun hat Frau Jüschke die alleinige Schlüsselgewalt im Büro der Superintendentur. Cornelia Klein geht tritt in den Ruhestand ein.

 Superintendent Michael Hagen hat an Frau Klein sehr ihren freundlichen und verbindlichen Umgang mit Anrufer*innen und Besucher*innen geschätzt. Veranstaltungen wie die Jahresempfänge des Kirchenkreises oder andere Veranstaltungen wurden von ihr liebevoll mit vorbereitet und gestaltet, als ob es ihre eigenen wären. Auch sorgte sie mit dafür, dass wichtige Termine und Aufgaben rechtzeitig im Blick waren und erledigt wurden. Glücklicher Weise steht sie zumindest in der nächsten Zeit noch einmal für eine Vertretung zur Verfügung.

Neustädter Zeitung 6. Februar 2021

Mittagessen to go für Kinder und Jugendliche durch BuT Mittel

In der Region Hannover sind viele Kinder und Jugendliche aus Familien mit niedrigen Einkommen auf die Mittagsversorgung in Schulen und Kitas angewiesen. Normalerweise ist das warme Mittagessen in der Schule für Schüler*innen, die Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungs– und Teilhabepaket (BuT) haben, kostenfrei. Wenn jetzt Schüler*innen aufgrund des Corona-Lockdowns nicht in die Schule gehen können, ist der Wegfall des Mittagessens für die Kinder und Jugendlichen sowie ihre Familien eine besondere Belastung.
Um diese Situation zu entschärfen, plant der Regionsjugendring Hannover e.V., als Dachverband der Jugendverbände in der Region Hannover, ein kurzfristiges Unterstützungsprojekt für Kinder und Jugendliche mit BuT-Berechtigung, die derzeit durch die Schließung der Schulen von der kostenfreien Mittagessenversorgung abgeschnitten sind. In Kooperation mit insgesamt 3 Einrichtungen (2 im Stadtgebiet Hannover, 1 in Wunstorf) können in einer Testphase bereits für die kommende Woche vegetarische Menüs bestellt werden, die von Meyer Menü in Einzelportionsschalen zum Mitnehmen geliefert und dann in den Einrichtungen vor Ort an die Kinder und Jugendlichen verteilt werden.
Auch das Projekt „Kurze Wege“ beteiligt sich an dieser Aktion. Weitere Informationen und Bestellformulare erhaltet ihr in den Schulen, als Download auf der Homepage und beim Team des
Projektes „Kurze Wege“. Der Laden des Projektes befindet sich in der Barnestr. 52 in Wunstorf und
ist telefonisch unter der Nummer 05031-6892 267 erreichbar.

Weitere Informationen:

Projekt „Kurze Wege“

Barnestr. 52

31515 Wunstorf

05031 689 22 67

www.projekt-kurze-wege.de

 

Regionsjugendring Hannover e.V.

Hildesheimer Str. 20

0511 854685

www.rjr-hannover.de

„Wir werden uns nicht von Dummheit beeinflussen lassen!“

Klares Bekenntnis der IECLB zu Mitgefühl, Wahrheit, Glaube, Gerechtigkeit und
Frieden.

Angesichts von 200.000 Toten durch COVID-19 mahnt die brasilianische Partnerkirche kritisch verantwortliches und gemeinschaftliches Handeln in Politik, Kirche und Gesellschaft an. Nachfolgend lesen Sie die Erklärung der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche lutherischen Bekenntnisses in Brasilien (IECLB) vom Januar 2021:

„Meine Seele ist müde vor Kummer; stärke mich nach deinem Wort.“ (Psalm 119,28) Wir haben die erschreckende Zahl von 200.000 Todesfällen durch COVID-19 in Brasilien erreicht. Die Evangelische Kirche lutherischen Bekenntnisses in Brasilien drückt ihr Gefühl der Bestürzung aus und betet zu Gott, um die Menschen zu trösten, die unter dem Verlust eines geliebten Menschen leiden.

Wie viele Todesfälle sind nötig, um einen Menschen zu sensibilisieren, um eine Nation zu bewegen? Welche Menschen müssen sterben, damit ein Herz den Schmerz spüren kann, den der Tod mit sich bringt? Welche Symptome und Folgeerscheinungen sind nötig, um jemanden von der Schwere der Pandemie zu überzeugen? Wie viele Tote sind noch zu erwarten?

Seit dem Beginn der Pandemie warnen medizinische und wissenschaftliche Organisationen vor dem tödlichen Potenzial des neuen Coronavirus. Viele Menschen haben sie ernst genommen, während andere die Sicherheitsempfehlungen missachteten. Einige politische Führer handelten mit Verantwortung und Engagement für das Leben. Andere setzten sich ab und zeigten  Missachtung. Angesichts des wütenden Virus war der Tod von Tausenden von Menschen  unvermeidlich. Es ist jedoch sicher, dass viele Leben hätten verschont werden können. Und viele Todesfälle können noch immer verhindert werden.

Neben sozialer Distanzierung und Hygienemaßnahmen ist eine breite Impfung die aussichtsreichste Perspektive im Moment. Es ist die Pflicht der Regierung, den freien Zugang zum Impfstoff für die gesamte Bevölkerung zu gewährleisten. Wir wissen, dass der Prozess komplex ist. Er erfordert Planung, Ressourcen und Zeit. Genau aus diesem Grund können wir nicht Fahrlässigkeit und irreführenden Begründungen nachgeben. Agilität und Effizienz werden den Unterschied zwischen Leben und Tod machen.

Die IECLB setzt sich für das Leben und für Maßnahmen zur Reduzierung der Folgen der COVID19-Pandemie ein. Auch im Jahr 2021 werden wir schwierige Zeiten haben. Deshalb betonen wir die Notwendigkeit, uns weiterhin umeinander zu kümmern. Wir werden uns nicht von Dummheit beeinflussen lassen, noch werden wir zulassen, dass uns Entmutigung überkommt. Wir werden weiter hoffen, denn Gott ist mit uns!

Jesus sagt: „Ihr seid das Licht der Welt“ (Matthäus 5,14). In der Dunkelheit der Pandemie werden wir Licht sein, wenn wir verantwortungsbewusst handeln und jede Vorsichtsmaßnahme ergreifen, um die Ausbreitung des neuen Coronavirus zu verhindern. Wir werden Licht sein, wenn wir eine Haltung der Fürsorge für Menschen haben, die unter den Folgen der Pandemie leiden. Diese Fürsorge kann ein Gebet, ein Wort des Trostes und der Hoffnung, eine diakonische Handlung sein. Wir werden Licht sein, wenn wir dem Licht von Christus folgen: Mitgefühl, Wahrheit, Glaube, Gerechtigkeit, Frieden.

Medientag 2021 als digitales Angebot am 9. Januar

Herzlich laden wir Sie zu einem Medientag ein, den wir online per Zoom gestalten. Nach einem kurzen Impuls zur aktuellen Lage der kirchlichen Medienarbeit bieten wir mehrere Workshops an. Nach der Workshop-Phase treffen wir uns virtuell wieder in der großen Runde und tauschen unsere Erfahrungen aus.

Die Workshops:

  1. Mit welchen Online-Tools aus dem landeskirchlichen System intern-e kann eine Kirchengemeinde gut kommunizieren? (Referentin: Petra Schäfer, Evangelische Medienarbeit der Landeskirche Hannovers)
  2. Flexible, vielseitige Internetpräsentation ist ein zentrales Werkzeug verknüpft mit sozialen Medien, interaktive Formulare und Newsletter am Beispiel des cms-Systems drupal. (Referent: Thomas Gleitz, Pastor)
  3. Schreiben für den Gemeindebrief oder die Homepage. Eine kurze Presseinformation für die Zeitung oder den Radiosender. Ein kurzer Post bei Instagram oder Facebook. Eine Schreibwerkstatt. Referent: Gunnar Schulz-Achelis, Pastor)
  4. Liegenlassen oder Weitermachen? Welche medialen Ideen aus der Lockdownphase sind für Kirchengemeinden auch zukünftig interessant? Referent: Marcus Buchholz, Pastor
  5. Videotechniken anwenden und leicht gemacht. Die besten Tricks und Tipps für eine eigene Online-Andacht oder Streaming-Gottesdienst. (Referent Tim Wagner)
  6. "Wie funktioniert Fundraising? Wie kann ich Leute für meine Projekte begeistern?“, Referenin Christina Günther, Fundraiserin

 Anmeldungen: Bitte melden Sie sich bis zum 7. Januar 2021 unter folgender Email an: marcus.buchholz@evlka.de. Nennen Sie bitte an welchem Workshop Sie teilnehmen möchten. Am 8. Januar 2021 erhalten Sie dann einen Link über den Sie per Zoom an dem Medientag teilnehmen können.

Gesegnete Weihnachten!

Wir wünschen allen Besucherinnen und Besuchern unserer Seiten ein gesegnetes Weihnachten und einen guten Start ins Jahr 2021!

 

Christvesper 2020 auf dem Wunstorfer Marktplatz

Zwischen Erde und Himmel – Stationen zu Advent und Weihnachten im Garten der Johanneskirche

von links: Beate Peters, Ulla Norra, Claudina Baron-Turbanisch laden herzlich ein
Beate Peters, Ulla Norra, Claudina Baron-Turbanisch laden herzlich ein

Um die ev. Johannes Kirchengemeinde wird es besinnlich. Vom 2. Advent bis zum 6. Januar werden im Garten der Kirchengemeinde sieben Stationen zum Thema „Zwischen Erde und Himmel“ aufgebaut. Die Stationen werden draußen mit Abstand installiert, sodass jeder Besucher unbesorgt die Ausstellung genießen kann. Zu entdecken gibt es besinnliche Texte, Bilder und Lieder rund um die weihnachtliche Botschaft von Glaube, Hoffnung und Liebe.

„Dieses Jahr müssen wir alle den Advent und Weihnachten anders gestalten als wir es gewohnt sind. Hier können Menschen Ruhe und Besinnlichkeit finden sowie einen Anreiz sich auf diese besondere Zeit einzustimmen,“ erklärt Diakonin Claudina Baron-Turbanisch. „Lassen Sie sich anregen und begeistern. Kommen Sie vorbei, machen Sie mit und nehmen sie etwas mit! Gerne können Sie einen eigenen Stift mitbringen, um an den Stationen zu schreiben und zu malen.“

Die Initiative zu den Stationen geht von dem Projekt evangelische Bildungslandschaft des Kirchenkreises Neustadt-Wunstorf aus. Für die Johannes Kirchengemeinde hat ein Team um Claudina Baron-Turbanisch, Beate Peters, Ulla Norra, Gesa Elsner und Lea Jürgensen die Ausgestaltung übernommen. Das Team hat gesägt und gebastelt um die Ausstellung bunt und ansprechend zu gestalten. Die Stationen sind zu finden im Garten der ev. Johannes Kirchengemeinde, Im Heidland in Neustadt. Der Stationenweg ist bis zum 6.Januar täglich von 14:00 – 16:30 Uhr geöffnet.

Kontakt:

Claudina Baron-Turbanisch

Diakonin im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf

c.baron@turbanisch.eu

05032 956472

Brot für die Welt 2020

Die Corona-Krise verunsichert und ängstigt -  weltweit.

Unser Ev.- luth. Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf hat sich entschieden, mit den Spenden und Kollekten im Advent und Weihnachten 2020 die durch den Coronavirus entstandene Not in Lateinamerika und Afrika zu mildern.

Die Gefahren durch Covid-19 sind für jene Menschen besonders groß, die besonders schlecht geschützt sind.

Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin Brot für die Welt

Wenig Geld heißt wenig Schutz vor Covid-19

So geht es auch den Menschen in den Regionen, in denen unser Hilfswerk Brot für die Welt tätig ist. Ob auf dem Land oder in den großen Städten, die ärmsten Teile der Bevölkerung haben wenig oder keinen Zugang zu Ärzten und Krankenhäusern, zu sauberem Wasser, zu Toiletten, zu Seife, geschweige denn zu Desinfektionsmitteln. Sie leben auf engstem Raum zusammen. Eine fatale Ausgangssituation für die Krise und ein idealer Nährboden für den Virus. Ausgangssperren führen dazu, dass viele Menschen nicht mehr arbeiten können, und so das kleine Einkommen wegfällt. Die Unterstützung für die Ärmsten der Armen auch im Gesundheitswesen zählt seit langem zu den Schwerpunkten der Arbeit von Brot für die Welt. Jetzt ist sie besonders nötig.

Die meisten Staaten dort haben ein schwaches Gesundheitssystem, zu wenig Laborkapazitäten, zu wenig Gesundheitspersonal und vor allem zu wenig Geld. Gerade die Armut bringt weitere Probleme mit sich. Bei mangelhaftem Zugang zu Wasser ist es unmöglich, sich regelmäßig die Hände zu waschen. Menschen, die in Armut leben, sind außerdem oft mangelernährt, geschwächt und daher besonders anfällig für Krankheiten. Gleichzeitig sind sie medizinisch schlecht versorgt, weshalb schwere Krankheitsverläufe deutlich häufiger zum Tode führen können. Hinzu kommt in manchen Ländern schlechte Regierungsführung und das leugnen der Pandemie wie in Brasilien.

Wenn das Gesundheitssystem durch die Behandlung von Corona-Infektionen immer stärker belastet wird, können andere Krankheiten nicht mehr behandelt werden. Das haben auch die jüngsten Ebola-Ausbrüche gezeigt. In der Konsequenz werden also mehr Menschen auch an anderen Krankheiten sterben. Außerdem ist unklar, ob ein künftiger Corona-Impfstoff weltweit verfügbar sein wird, also auch in armen Ländern. In der Vergangenheit konnten sie sich neue Wirkstoffe oft nicht leisten.

Corona-Pandemie in Lateinamerika

Die Pandemie bedroht besonders Lateinamerika und Afrika. Brot für die Welt fördert rund 270 Projekte in 17 Ländern Lateinamerikas und der Karibik. Seit Ende Februar verbreitet sich das Corona-Virus in Südamerika und die Länder reagieren sehr verschieden darauf, doch an die Armen denken die wenigsten.
Der Kontinent der Gegensätze bleibt sich treu. Während Brasilien und Mexiko die Pandemie anfangs verharmlosen, ruft Ecuador überhastet den Notstand aus und verfügt über Nacht Ausgangssperren, ohne nennenswerte soziale Maßnahmen. Aber rund 70 Prozent der Menschen arbeiten im informellen Sektor und der plötzliche Arbeitsstopp bedroht sie existenziell. Peru hingegen hat bei gleicher Härte und Schnelligkeit an die Armen gedacht und unterstützt bedürftige Haushalte mit Direktzahlungen. Ob die ausreichen, ist allerdings unklar.

Unsere Partnerorganisationen versuchen unter anderem, ihre Arbeit über Telefon und Internet weiterzuführen, doch gerade die Ärmsten erreichen sie so nicht mehr. Sie weisen auch die Regierungen auf die Probleme der armen Bevölkerung hin und machen sich für soziale Maßnahmen und andere Hilfen stark. Außerdem verteilen manche Teams Hygienesets und Informationsmaterial, und sie suchen mit den lokalen Behörden nach geeigneten Räumen für die Isolierung bestätigter Covid-19-Fälle, um die Pandemie einzudämmen.

Gott segne Gebende und Gaben!

Wenn Sie helfen möchten:

Spendenkonten:

Brot für die Welt Bank für Kirche und Diakonie | IBAN: DE10100610060500500500 |

BIC: GENODED1KDB | Stichwort Corona-Hilfe Lateinamerika

Diakonie Katastrophenhilfe: Evangelische Bank
IBAN: DE68520604100000502502, Stichwort Corona-Hilfe Lateinamerika

Wenn Sie in diesem Jahr online für Brot für die Welt spenden möchten, können Sie das mit Hilfe dieses link gerne tun: https://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/spenden